Corona Info

Auch das Diakonische Werk Groß-Gerau Rüsselsheim haben die Ereignisse rund um die Verbreitung des Corona-Virus eingeholt.
Alle notwendigen Informationen rundum das Thema COVID-19 finden Sie hier gesammelt und topaktuell.


Tafel Groß-Gerau öffnet am 2. April wieder – Diakonie will Menschen weiter versorgen

„Wir öffnen die Tafel am 2. April wieder für unsere Mitmenschen, die erst recht in diesen schwierigen Zeiten unsere Hilfe brauchen.“, kündigt Lucian Lazar, Leiter des Diakonischen Werkes Groß-Gerau / Rüsselsheim und freut sich, „Wir haben es geschafft, die Tafelausgabe zu organisieren. Auch der Handel hat signalisiert, dass sie uns helfen werden. Und wer zu viel Toilettenpapier gekauft hat und Probleme bei der Lagerung hat, kann gerne über unsere Tafel an die Hilfsbedürftigen abgeben.“

Die Tafel in der Sudetenstraße in Groß-Gerau startet die Ausgabe, wie gewohnt donnerstags, um 15 Uhr. Alle Tafelkunden können dann wieder mit Lebensmitteln und Hygienebedarf versorgt werden, solange der Vorrat reicht. Auf die übliche Gruppen- und Zeiteinteilung wird verzichtet. Nachbarn und Helfer von Menschen mit eingeschränkter Mobilität können mit der Tafelkundenkarte ebenfalls vorbeikommen und für diese Menschen einkaufen. Die Ausgabe wird auf dem Vorplatz stattfinden, um für Alle genügend Abstand einhalten zu können. Die Tafel-Mitarbeitenden werden Tüten vorbereiten, die die Kunden mitnehmen können. „Wir tun unser Bestes, um unsere Helfer zu schützen, aber auch unsere Kunden zu versorgen.“, erläutert Jenna Reibold, zuständig bei der Diakonie für die Tafel-Organisation und ergänzt, „Wir werden auf unserem Parkplatz Markierungen aufbringen, damit die Abstände gewahrt werden können. Parkmöglichkeiten gibt es gegenüber auf dem Parkplatz von Sport Hübner und Schuhhaus Dielmann“.

Spenden von haltbaren Lebensmitteln, aber eben auch Hygieneprodukten wie Toilettenpapier, können am Donnerstagmorgen von 9 bis 12 Uhr in der Sudetenstraße 47 abgegeben werden. Die Tafel-Mitarbeitenden befüllen im Laufe des Tages die Tüten, die am Nachmittag dann verteilt werden. Wer die Tafel mit Geldspenden unterstützen möchte, kann die Überweisung auf folgendes Konto tätigen:

Kreissparkasse Groß-Gerau, IBAN: DE93 5085 2553 0000 2344 84, BIC: HELADEF1GRG

Freiwillige Helfer sind jederzeit willkommen. Einfach anrufen: 06152 1726810

In diesem Zuge möchten wir uns ganz herzlich bei Bäckermeisterin Meike Darmstädter, der Bäckerei Meinke Darmstädter für Ihren selbstlosen Einsatz, die Nächstenliebe und ihre Großzügigkeit bedanken. Während der Tafelschließung, war Sie jeden Abend bereit kostenfreie Backwaren an Bedürftige und Rentner zu verteilen.

Hier geht es zum Zeitungsartikel ->Bäckermeisterin mit Herz


Schwangerenberatung / Schwangerschaftskonfliktberatung

Für alle Anfragen rund um Ihre Schwangerschaft und zur Antragstellung einer Beihilfe aus Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ sind wir weiterhin für Sie da!

Jederzeit können Sie unter der Telefonnummer 06152- 17268 – 0 eine Nachricht hinterlassen. Wir rufen Sie zeitnah zurück.

Schwangerschaftskonfliktberatungen finden weiterhin unter Beachtung der erforderlichen hygienischen Standards statt und werden im Vorfeld mit Ihnen abgestimmt.

Auf Wunsch kann die Beratung ausschließlich telefonisch erfolgen, Telefonnummer 06152-17268 – 0.



Informtaionen und Kontakte: 

Aufgrund der hohen Infektions- und Verbreitungsrate sind zunächst

  • Die Tafel  (Riedstadt)
  • Der Club (Rüsselsheim)
  • Das „DRIN“-Projekt (Haus der Kirche, Rüsselsheim)

bis auf weiteres geschlossen.
Bitte versuchen Sie uns telefonisch oder per Mail anzufragen, wenn Sie Kontakt zu uns suchen. Hierfür haben wir folgende Anlaufstellen errichtet:

Rüsselsheim
06142 / 680 – 41 oder 42
info@dw-kreisgg.de
Telefonische Erreichbarkeit: 08:00 Uhr – 15:00 Uhr

Groß-Gerau
06152 / 1726810
alb@dw-kreisgg.de
Telefonische Erreichbarkeit: 08:00 Uhr – 15:00 Uhr

Dort wo es nötig ist, haben wir die Angebote verkleinert, offene Sprechzeiten können wir leider aktuell nicht länger gewährleisten.

Wir danken Ihnen sehr, für Ihr Verständnis in dieser Zeit.
Bleiben Sie gesund und besonnen!


Coronavirus: Wohnungslose Menschen brauchen jetzt besondere Fürsorge

Diakonie Hessen stellt finanzielle Nothilfe bereit

Wohnungslose Menschen sind von den aktuellen Einschränkungen durch das Coronavirus in besonderem Maß betroffen. „Das Virus macht auch nicht vor Menschen halt, die durch ein Leben auf der Straße bereits gesundheitlich geschwächt sind. Zudem ist ihnen der Rückzug in eine sichere Wohnung verwehrt. Ihr Leben spielt sich in der Öffentlichkeit ab. Sie sind existenziell auf Hilfe und Unterstützung angewiesen“, so Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen.

Doch Dienste und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe müssen ihre Unterstützungen massiv einschränken: Viele Tagesaufenthalte haben geschlossen oder sind für Hilfesuchende nur noch begrenzt zum Duschen oder Wäsche waschen nutzbar. Vielerorts fällt das gemeinsame Mittagessen in den Einrichtungen weg, das ihnen gelegentlich eine warme Mahlzeit ermöglichte. Pfandflaschensammeln und Betteln ist kaum noch möglich, der Verkauf von Straßenzeitungen ist zum Erliegen gekommen. Carsten Tag: „Der notwendige Umgang mit dem Coronavirus greift tief in den Alltag ein – auch in den von wohnungslosen Menschen. Ihre Notlage ist nun umso konkreter und schmerzhafter spürbar.“

70.000 Euro Soforthilfe für wohnungslose Menschen

Die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Hessen stellt wohnungslosen Menschen daher kurzfristig und unbürokratisch 70.000 Euro aus den Projektmitteln „Krank auf der Straße“ zur Verfügung. Die Mittel stammen aus Spenden engagierter Bürgerinnen und Bürger und aus Kollekten der Evangelischen Kirchen in Hessen. „Der Dank gilt all jenen, denen der Nächste nah ist“, so Stefan Gillich, Abteilungsleiter in der Diakonie Hessen und zuständig für die Wohnungsnotfallhilfe. „Das Geld gibt Einrichtungen die Möglichkeit, individuelle Härten bei Hilfesuchenden abzufedern. Es ist und bleibt akute Nothilfe. Was jedoch dauerhaft für diese Menschen benötigt wird, sind bezahlbare Wohnungen im ländlichen Raum.“

Weitere Informationen auf www.diakonie-hessen.de

Sie wollen helfen?

Wir freuen uns über eine Spende mit dem Kennwort „Corona-Nothilfe“ an:

DE12 5206 0410 0004 0506 06 (Evangelische Bank)

Kontakt

Stefan Gillich
Leiter der Abteilung Existenzsicherung, Armutspolitik, Gemeinwesendiakonie
Referent für Wohnungslosenhilfe
Telefon: 069 7947-6222
Stefan.gillich@diakonie-hessen.de

 

Wohnungsnotfallhilfe Diakonie Hessen

In etwa 40.000 Beratungsgesprächen jährlich unterstützen die Mitarbeitenden in den Diensten und Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Hessen Ratsuchende. Rund 250.000 Besuche und Kontakte gab es 2018 in den 85 verschiedenen Diensten und Einrichtungen für wohnungslose Menschen an 15 verschiedenen Standorten der Diakonie Hessen. Dazu gehören Fachberatungsstellen, aber auch Tagesaufenthalte mit Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, Einrichten einer Postadresse, Gelegenheit zum Wäschewaschen, Trocknen, zur Körperpflege oder auch zur Zubereitung von warmen Mahlzeiten. Darüber hinaus bieten Einrichtungen Übernachtungs- und Wohnmöglichkeiten oder betreutes Wohnen an. Zudem gibt es Streetwork und an sechs Standorten eine medizinische Erstversorgung.